Februar 2008


Yep, in Atlanta haben ihn Chinesen in einem Wohnblock als gesuchten Mörder erkannt. Fünf Männer und eine Frau haben ihn überwältigt. Mit seiner Hose haben sie ihm die Beine gefesselt und mit seinem Gürtel die Hände. Da lag er dann in Unterbuxe und musste  nur noch von der Polizei abgeführt werden.

Es gibt Menschen, bei denen man nicht so richtig weiß, ob man sie bewundern oder bedauern soll. An Marcos Uni, wie an vielen anderen Unis in Australien auch, studieren viele Asiaten, die ein Schweinegeld an Unigebühren dafür hinlegen. Mit unverständlicher Aussprache und extrem mangelhaften Englischkenntnissen geben sie nicht auf. Wie sie ihr Studium durchstehen ist mir schleierhaft.

“Wo wohnst du denn?” “Noh City” “Ja ich weiß, dass du nicht in der City lebst, aber wo wohnst du denn dann?” “Noh City.” Das Spiel wiederholt sich noch 2-3 Mal, bis man mühselig herausgefunden hat, das die Kommilitonin in Knox wohnt.

Der Dozent fragt: “Wie heißt du?” Nach langem überlegen, vielen ähms und öhms kommt dann: “Korea!??”

Der Dozent fragt in die Runde: “Wenn euch jemand einladen würde, in welches Land würdet ihr dann fahren wollen und warum?” Marco: “In die Antarktis, finde ich affengeil und außerdem soll es die teuerste Reise überhaupt sein. Also wenn man schon eingeladen wird…” Asiate: “Nach London, europäischen soher gucken.” Alle: “Was willst du gucken?” Asiate: “Soher.” Alle: ???

Aah Soccer - Fußball gucken. Muss einem ja gesagt werden.

Umgekehrt gehts aber auch so. Ein asiatischer Dozent spricht so schlecht Englisch, dass Marco mir verärgert gesagt hatte: “Verdammt noch mal, ich bezahle doch nicht 800 $ für diesen Kurs, nur um nix zu verstehen!

Melbournes Bürgermeister - John So - ist leidlich besser zu verstehen.

Na, was verstanden? Gar nix? Ein bisschen? Das Wort Melbourne wenigstens? ;-)

So jetzt hat er mal so richtig die Büchse krachen lassen und die Naziuniform gegen eine Richtige eingetauscht. Hat der es nicht gut? Darf Krieg spielen und kann sich sicher sein, sollte mal eine Panzerfaust in seine Richtung fliegen, dass sich ein ihm treu ergebener „Personenschutz“ rechtzeitig in die Flugbahn des Geschosses wirft, um ihm das Leben zu retten. Während der gemeine Soldat unelegant von einem feindlichen Geschoss getroffen zerfetzt zu Boden sinkt oder in alle Himmelsrichtungen verstreut wird, kann Harry im Geiste schon die nächste Party planen. Angeblich ist er jedoch genau so viele Risiken eingegangen, wie die Fußvolk-Soldaten von Oma Lisbeth. Ich stelle mir das eher so vor: 

Meyr, Brown, Smith, dass ihr mir ja aufpasst, dass uns Harry nicht wirklich in Gefahr gerät. Meyr stammelt: Aber Sir, ich möchte auch gerne leben, Sir. Brown gröhlt: Sir, yes Sir! Selbstverständlich Sir. Smith schreit einfach nur: Jawohl Sir, tippt sich im Stillen an die Stirn und nimmt sich vor sich nur noch in der Nähe von blonden und brünetten Kameraden aufzuhalten.

Kann man einen milchgesichtigen Bubi mit fast 23 Jahren Wink-Erfahrung auf dem Buckel überhaupt als Vorgesetzten ernst nehmen? Ob die Gegner wissen, wessen rote Haarpracht da unterm Stahlhelm leuchtet?

 „Es ist nett, einmal eine normale Person zu ein. Ich glaube, dies hier ist so normal, wie ich jemals sein werde.“  Soll er gesagt haben. Nee du, normale Menschen freuen sich nicht in den Krieg zu ziehen, auch wenn sie die Schnauze voll vom Party-Dasein haben.  

mehr für eine Aboriginal Community, 170 km von Alice Springs, also Mitten im roten Center. Die 45 Schüler können deshalb auch nicht mehr zur Schule gehen. Das Brunnenwasser wäre ohnehin verseucht gewesen und das schon seit langem. Aber jetzt sind sie ausgetrocknet. Keiner weiß so richtig, was jetzt zu tun ist. Der Nitratlevel im Trinkwasser war 1.5 mal höher als von der WHO empfohlen wird. Bekannt war das Problem schon seit 10 Jahren. Nitrat wandelt sich im Körper in Nitrit um und das wiederum greift die inneren Organe an. Wenn man es regelmäßig in hoher Konzentration zu sich nimmt. Bei so hohen Temperaturen im Outback, kann sich jeder denken, dass sehr viel Wasser täglich konsumiert werden muss.

Aber nicht nur das Wasserproblem hat die Schule geschlossen, nein es gab immer schon Probleme mit massiven Stromausfällen. Bei 45 Grad im Sommer ohne Klimaanlage lernen, wer kann das schon? Zwei Lehrer unterrichteten gemeinsam in einer Klasse Prep (Vorschulkinder) bis zur 6. Klasse (wenn die Grundschulzeit hier endet) und dann natürlich die restliche Klassen bis zum Abitur. Da die Kinder wahnsinnig lange Anfahrtswege haben, wurde ohnehin nur 4 Tage unterrichtet.

Die Schule ist seit drei Wochen geschlossen und seit drei Wochen fährt ein Lehrer 100 km täglich, um seine Schüler mit Aufgaben zu versorgen.

Kevin Rudd hatte seinerzeit gesagt, dass die Kluft zwischen den Aborigines und den Weißen endlich geschlossen werden müsste. Also die schlechtere Gesundheitsversorgung, die geringere Lebenserwartung und die Bildung. Aborigines haben eine kürzere Lebenserwartung als der weiße Australier - um durchschnittlich 17!! Jahre.

Da Australien der trockenste Kontinent überhaupt ist, viele Aborigines weit verstreut im Outback leben und es sehr schwierig ist Ärzte für solche Einödposten zu rekrutieren, stellt sich mir die Frage, ob es ihnen wirklich jemals besser gehen wird.

ihre Fahrt mit einer bestimmten Straßenbahnlinie gestern Abend nicht. Ich wohl - nachdem ich den zwei Seiten langen online Bericht gelesen habe. Die Fahrerin hatte verpasst links abzubiegen, wo sie hätte abbiegen sollen. Da blieb ihr nichts anderes übrig, als geradeaus weiterzufahren. Die Passagiere beschwerten sich, dass sie gar nicht wüßten was los sei. Angeblich raste die Fahrerin mit hochgelegten Füßen wie eine Wahnsinnige durchs nächtliche Melbourne und beachtete selbstverständlich auch kein Rotlicht.

Viele der Passagiere fingen an über ihre Handys Hilfe zu rufen. Nur wen die da angerufen haben, weiß der Geier. Vielleicht haben sie sich von ihren Lieben verabschiedet. Es war unter ihnen auch eine Frau mit ihrer 12-jährigen Tochter. Die ist jetzt fürs Leben gezeichnet, traumatisiert sozusagen und wird bestimmt nie wieder in eine Straßenbahn einsteigen. Die Straßenbahn, bestehend aus drei Abteilen, raste und raste und raste. Sagten die unfreiwilligen Mitfahrer.

Die Fahrerin sagte aus, sie hätte die ganze Zeit in Kontakt mit der Zentrale gestanden und die Anweisung bekommen, weiterzufahren und so fuhr sie logischerweise, da Straßenbahnen nicht rückwärts fahren dürfen, geradeaus weiter. Ferner hätten Passagiere sie angepöbelt, besonders eine Frau mit ihrer Tochter. Laut Computerlog ist sie nie schneller als 60 Stundenkilometer gefahren.

So kanns gehen - jeder empfindet ein Erlebnis anders. Ich schätze mal, es lag an dem sich ausgeliefert fühlen, dass viele Passagiere meinten mit Lichtgeschwindigkeit gerast zu sein und selbstverständlich an der Tatsache, dass keine Durchsage kam und sie somit nicht wußten, ob die Fahrerin auf Droge ist oder sonstwie durchgeknallt war.

Ach ja, eins noch, sie sagte auch, als erstes hätte sie ein Passagier angesprochen, der sehr schlecht, eben nur gebrochen Englisch sprach. Das hätte sie so abgelenkt, dass sie die Abbiegung verpasst hätte.

Und das glaube ich sofort.

eine nette Umschreibung für “dumm sein”?

Hier sagt man manchmal He is not the brightest but he can lift heavy things.

Er ist nicht der Klügste, kann aber schwere Sachen tragen :-)

würde John sagen und ich schlag einfach nur wortlos meinen Kopf auf den Schreibtisch. Soeben lese ich im Bestatterweblog von den “Edelsteinbestattungen” die mich wieder an die zu “Diamenten” gepresste Asche Verstorbener erinnern lässt. Auf die Webseite war ich damals gekommen, als ich was über Einäscherung recheriert hatte. Im Kommentarbereich des Bestatterweblogs wird auch noch mal Bezug darauf genommen. Jedenfalls denke ich mir, aha such doch mal die FriedJuwel Webseite, die der Bestatter da erwähnt. Und schon beim Lesen unter deren Link FriedJuwel sträuben sich mir die Nackenhaare und ich sehe nur noch Menschen, die die Einnahmen von FriedJuwel (dieser Name allein!) täglich zur Bank bringen.

Wie doof kann Mensch sein? Ich verlinke das jetzt nicht. Ich weigere mich. Ebenso war ein Kommentar im Bestatterweblog von einem Jürgen so niedlich, dass ich gleich wieder an meine letzte Massage denken musste. Da verkaufte die Masseurin auch Earcandles - Kerzen die man sich ins Ohr steckt und anzündet - wozu auch immer. Yep - es gibt Leute, die verdienen mit völligen Blödsinn Geld. Besagter Jürgen berichtet in Form eines Kommentares:

Erinnert mich an die Hopi Ohrenkerzen.
Als ich das erste mal vor Jahren davon hörte das sich jemand eine Kerze ins Ohr steckt und anzündet dachte ich an einen Scherz der Titanic.
Eine Fernsehteam machte sich sogar auf zu den Hopi Indianern, aber die hatten natürlich niemals von Ohrenkerzen gehört. Trotzdem werden die Hopi Ohrenkerzen weiter mit der Geschichte verkauft.

Zitat Ende

Ja und dieser ganze Humbug, mit dem manche Leute Kohle ohne Ende scheffeln, erinnert mich natürlich an meine “Yumna” und “Fick dich gesund” Texte. Esoterik - hey mein Lieblingsthema! Siehe oben in der Menü-Leiste.

Ich lerne jetzt klingonisch. Für einen kurzen Absatz in meinem Skript brauche ich ein bisschen Hintergrundwissen über Star Trek und die klingonische Sprache. Ist ja der Hammer, was man da alles so drüber finden kann im Netz. Lustig wäre es ja noch zu einem Treffen zu fahren, aber vielleicht reicht meine Fantasie aus, um es glaubwürdig darzustellen. Es ist ja eh nicht bierernst…bei der Vorstellung einiger Szenen, die ich  noch nicht geschrieben habe, muss ich glatt kichern. Ob ich das so gut hinbekomme, wie ich es mir vorstelle? Fragen über Fragen…

jIyajbe’ heißt übrigens Ich verstehe nicht - nä ich auch nicht.

Im Moment arbeitet er an seinen freien Tagen am Palast, den sich der Bruders seines Freundes mit seiner Frau und seinen zwei Kindern baut. Die bauen ein so riesiges Haus (nein, ich bin nicht neidisch) und sparen an wichtigen Dingen wie Isolation, kaufen nicht die richtige Größe an Zentralheizung und auch nicht die für die Klimaanlage. Und an vielen anderen Dingen auch noch. Deren eines Wohnimmer ist knapp unter 60 Quadratmeter groß. Man muss sich vorstellen, dass hier die Wohnräume sehr offen gebaut werden. Es wird sich keine einzige Tür in diesem Wohnzimmer finden, die man schließen könnte. Im Verhältnis zu diesem riesigen Wohnzimmer sind die Kinderzimmer nur 16 Quadratmeter groß. Gut, sie werden noch einen extra Raum zum Spielen haben, aber trotzdem. Da gibts dann wieder das typisch australische Kinderzimmer - Bett in der Mitte der Wand, an der anderen Wand ist ein riesiges Fenster, und ein eingebauter Kleiderschrank nimmt die dritte Wand ein. Die Vierte kann man auch nicht gut nutzen, denn da ist die Tür. Leonie, die Bauherrin, möchte am liebsten Lautsprecher in die Decke eingebaut haben. Die sind aber sehr teuer. Also entschloss sich Leonie erstmal keine eingebauten Lautsprechen haben zu wollen. John kann das überhaupt nicht verstehen, da jetzt die Gelegenheit für ihn da ist, die Kabel zumindest schon einmal zu verlegen. Kostenpunkt ca. 150 $ an Material. Er hat ihr gleich gesagt, fragt mich nicht, wenn alles fertig ist, ich habe keine Lust auf eurem niedrigen Dach rumzukriechen, um Kabel zu verlegen. Man muss dazu wissen, dass die Kabel hier vom Dachboden aus in den hohlen Gipswänden verlegt werden. Im Sommer hat niemand Lust auf einen Dachboden zu kriechen, wenn allein schon die Außentemperatur 35 Grad beträgt. Außerdem ist jetzt noch alles offen, die Wände sind noch nicht fertig. Naja - warten wir es ab, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, ob John dann immer noch bei seinem Nein bleibt. Die Erfahrung lehrt mich, dass er es nicht tun wird. Aber dieses Mal wird er dann um eine Erfahrung reicher werden. Nämlich die, dass ich mich dagegen wehren werde. Man muss nämlich auch wissen, dass dieses Paar dauernd Häuser baut und nach kurzer Zeit wieder verkauft. Können sie gerne machen, aber nicht auf unsere Kosten. Das ist aber auch der Grund, warum sie beim Bau so rumschlunzen. Ich finde so eine Einstellung unerhört. Ich meine Steckdosen, Lichtschalter, Lampen (bleiben immer im Haus, wenn es verkauft wird), Vorhänge und was, kann man hinterher immer noch mal austauschen. Aber ein Haus nicht richtig zu isolieren grenzt schon an Betrug.

Selbstverständlich arbeitet John für weniger Lohn, als er anderen Kunden berechnet. Und da kommt auch mein jahrelanger Groll her. Ich habe ja nichts dagegen, wenn für Freunde billiger gearbeitet wird, aber ich habe etwas dagegen, wenn sich andere Menschen an seiner Gutmütigkeit bereichern. Interessanterweise hatte John ihnen gesagt, sie mögen bitte wenigstens drei Kostenvoranschläge für die elektrischen Arbeiten einholen. Das haben sie nicht gemacht. Er hat trotzdem angefangen zu arbeiten. Du bist bescheuert, habe ich zu ihm gesagt. Du hast echt ne Macke, hatte sein anderer Freund, der auch Elektriker ist, gesagt. Der denkt nämlich genauso wie ich. Die verkaufen nach kurzer Zeit wieder, du arbeitest für eine Bruchteil des Lohnes und gibst noch deine Freizeit dafür ab.

Ah ich könnte mich schon wieder in Rage schreiben, weil ich das schon so viele Jahre erlebe. Seine Mutter lebt eine Autostunde von uns entfernt. Die braucht auch immer mal einen Elektriker, um eine Glühbirne auszuwechseln. Und wenn sie nicht, dann fixt sie was zum Reparieren für die Nachbarn. Habe ich jahrelang mitgemacht, seit gut zwei Jahren ist Schicht damit. Ich habe gedroht. Und zwar damit, mich selbst ans Telefon zu schwingen und seiner Mutter die Meinung zu sagen.

Die Schwester besagten Freundes möchte jetzt, obwohl sie eine Klimaanlage besitzt, Deckenventilatoren eingebaut haben. Auch das ist kein einfacher Job, auch hier muss auf dem Dachboden rumgekrochen werden, Kabel verlegt werden und so. Er hatte ihr schon vorher gesagt, frag mich nicht im Sommer, kauf die Dinger im Winter und ich montiere sie euch dran. Ja klar. Ihr dürft raten, wann er gefragt wurde! Dieses Mal hat er aber tatsächlich nein gesagt. Mache ich jetzt nicht, ist zu heiß. Sie haben sich einen Kostenvoranschlag von einem anderen Elektriker geben lassen - 200 $ Montagekosten pro Stück. Sie wollen vier Ventilatoren. Ja, nun wissen sie, was so ein Elektriker offiziell kostet und ratet mal…sie warten bis es kühler ist - auf John.

Kathryn Fox ist eine australische Autorin, die ich durch einen Zeitungsartikel für mich entdeckt habe. Sie schreibt seit einigen Jahren und ist auch schon in mehrere Sprachen übersetzt worden. Das Buch Skin and Bone, das ich gelesen habe, ist nicht ihr Erstes. Mir hat es sehr gut gefallen. Auf dem Cover steht Australiens Antwort auf Patricia Cornwell and Kathy Reichs. Mmh ja, weiß nicht. Ich kenne beide Autorinnen, Cornwell lese ich nicht mehr, die letzten drei Romane waren einfach nur noch peinlich, Kathy Reichs letztes Buch hat mir auch nicht so super gefallen.

Auch Kathryn Fox ist, wie Kathy Reichs Ärztin. Schön fand ich, dass sie in dem Interview gesagt hatte, naja sie hätte halt keine Lust mehr auf papsmears (Abstriche, Krebsvorsorgeuntersuchung) gehabt und eigentlich schon immer Geschrieben.

Einmal muss ja das erste Mal sein und so habe ich in der Bücherei nach einem Buch einer holländischen Autorin gegriffen. Und ich bin froh drum. Renate Dorrestein ist eine wahrhaft tolle Geschichtenerzählerin. Ich muss gestehen, ich lese selten keine Krimis, aber dieses Mal hat es sich gelohnt. Der englische Titel lautet Without Mercy, sie ist aber auch ins Deutsche übersetzt worden. Es geht in dem Buch um ein Ehepaar, deren knapp 15-Jähriger Sohn in einer Diskothek erschossen wird. Es geht um die Aufarbeitung von Trauer und Schuld. Mich hat das Buch gefesselt. Wobei ich es nicht übermäßig traurig fand, sondern eher interessant, wie sich Mutter und Vater unterschiedlich mit Schuldgefühlen und Trauer auseinandergesetzt haben. Wirklich lesenswert. Ich werde die Augen offen halten nach ihren anderen Büchern.

Im Augenblick lese ich Susanne Mischkes Mordskind, was ich sehr spannend und unterhaltsam finde. Es gab immer mal wieder Momente, in denen ich nur stumm nicken konnte, wenn sie bestimmte Charaktere oder deren Eigenschaften beschrieb. Solche Leute kannte ich auch mal. Ich versuche das Lesen dieses Buches etwas in die Länge zu ziehen - pöh Mensch - mein einziges neues Buch in deutscher Sprache!

Liegen habe ich noch ein Buch von Marele Day, die ich noch nie vorher gelesen habe. Mrs Cook - The real and Imagined Life of the Captain’s Wife. Das ist ein Mix aus historischen und erdichteten Fakten über den Seefahrer James Cook aus der Sicht seiner Frau. Es klingt vom Klappentext her schon mal interessant, ich hoffe, dass mich die Sprache nicht upturnt. Sollte es in zu altmodischem Englisch daher kommen, werde ich wohl passen müssen.

Nachdem ich mehrere Male den Namen Fred Vargas gehört hatte, griff ich auch nach ihren Büchern in der Bücherei. Nach Zweien, um genau zu sein. Ich kann mich mit keinem anfreunden. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung aus dem französischen ins englische liegt, an ihrem Schreibstil, an eine Story, die ich nicht sehr interessant fand…wenn nach 50 Seiten immer noch nichts passiert, was mich bei der Stange hält, überlege ich, ob ich weiterhin meine Zeit verplempern will. Vielleicht gebe ich ihr noch mal eine Chance bei einer deutschen Übersetzung. Es mag aber auch an mein Desinteresse an Frankreich liegen? Es gibt so viele Länder, die ich gerne besuchen würde, die ich interessant finde, Frankreich gehört nicht dazu.

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