Schreiben


merkt man das?

Schulter- und Nackenmuskulatur hoffnungslos verspannt. Drei Tage lang von morgens bis abends geschrieben - Seite 114 erreicht - und brauche dringend eine Pause. Struktur für den zweiten Teil ausarbeiten, neues Programm dafür ausprobieren, Gags ausdenken (was mir am meisten Spaß macht - aber leider auch viel Arbeit ist), wünschte mir die Story würde sich durch reine Gedankenkraft niederschreiben lassen, aber nein, man muss mühselig jeden Buchstaben und jedes Zeichen tippen. Aber eigentlich habe ich gar nichts zu jammern, wenn ich dran denke, dass man früher mit Federkiel oder später dann mit Schreibmaschinen, in denen bestimmt der eine oder andere sich öfter mal die Finger zwischen den Tasten eingeklemmt hatte, schreiben musste.  Ich erinne mich, dass ich mal im Charles Dickens Haus in England war. Der hatte sein Schreibpult am Fenster stehen und konnte hinaus auf die Nordsee schauen.

Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich drei Mülltonnen, ein Trampolin, einen Teil vom Nachbarhaus, wenig Bäume und Büsche an dieser Seite und ab und zu glotzt der Hund mal durchs Fenster.  Naja gut, im Sommer sehe ich dann noch Mandarinen und Nektarien, aber jetzt ist leider Winter, nur die Geranie blüht hellrot.

hat diesen Text produziert. Enjoy.

sind eine heikle Sache, wenn jemand eine Kurzgeschichte von mir liest und meint mindestens drei Personen aus dem unmittelbaren Verwandtenkreis zu erkennen. Ich habe jedoch nur eine Person als Vorbild genommen, die schon längst verstorben ist. Zum Glückhaben Leserin und Autorin Humor und sonst weiß es ja niemand :-)

 

Million Dollar Mama - die Krimi-Anthologie zum Thema Boxen, herausgegeben von Franziska Kelly und Max Herfert.

Ein Kurzkrimi von mir ist auch dabei. Wer hätte das gedacht?

Das Label Regionalkrimi finde ich so überflüssig wie ein Kropf und im Grunde auch sehr schade für die Autorinnen. Als Leserin greife ich nicht deshalb zu einem Buch, weil ich die Gegend kenne in der die Geschichte spielt, sondern weil der Inhalt viel versprechend ist. Wenn ich mir vorstelle ein Krimi würde als Tuntenhaus-Krimi angepriesen werden, weil die Autorin gerade dort wohnt…ach nee… es gibt einige Ortsnamen, die so gar keine Anziehungskraft auf mich ausüben.

 

habe ich. Null! Mich auf Seite 66 wieder in die Geschichte einzufinden, fällt mir schwer. In die Tonne kloppen? Andere Perspektive wählen? Schreiben anderen Leuten überlassen? Gestern fiel mir eine Charaktereigenschaft ein, die ich für eine Figur benutzen könnte. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären da nicht rein zufällig ;-)

Das ist der Anfang einer Kurzgeschichte, von der ich im Moment nicht weiß, ob ich sie überhaupt zu Ende schreiben soll…mmh mal sacken lassen… 

Ups jetzt war er tot. Seine Nase bohrte sich in das angebissene Marmeladenbrot, das auf dem Frühstücksteller vor ihm lag. Der Küchenstuhl schabte über das alte Küchenlinoleum, als Helga ihn langsam zurückschob und aufstand, um ihr Gedeck abzuräumen. Leise vor sich hinsummend spülte sie ihr Geschirr ab und stellte es zum Trocknen in den Geschirrkorb. Mit dem Abwaschlappen wischte sie die Frühstückskrümel vom Tisch, ein bisschen ärgerte sie sich, dass sie nicht auch die letzten Krümel erwischte, die zwischen Franz Teller und seinen angewinkelten Armen, die rechts und links vom Teller auf dem Tisch ruhten, erwischen konnte.  Auch das sie die Diätmargarine, die Franz  zwar nicht gerne mochte, die ihm aber von Dr. Hirsch empfohlen worden war, nicht wieder zurück in den Kühlschrank stellen konnte. Bei den Preisen heutzutage…

im Skript ist soeben fertig geschrieben worden und hat mir jetzt verspannte Schultern und Nackenmuskeln eingebracht. Jetzt mal ein paar Tage das Geschriebene sacken lassen und schauen, ob ich nicht zu dick aufgetragen habe. Aber kann man das eigentlich selbst beurteilen? Seine eigenen Texte kann man schließlich nicht mit fremden Augen lesen…

Fan-Szene habe ich fertig geschrieben. Der schwierigste Teil steht mir noch bevor. Deshalb hatte ich mir gestern den Star Trek IV ausgeliehen. Einen anderen Teil hatten sie nicht da. Das ist einer der witzigsten Star Trek Filme überhaupt. Sehr viel Wortwitz drin, herrlich.

Die Crew fliegt in die Vergangenheit, um Wale zu retten, die im 23. Jahrhundert bereits ausgestorben sind. Kirk erklärt Spock, dass die Erde die primitivste und paranoidste  Form aller Lebensformen beherbergt, was ich nicht nur sehr treffend, sondern auch sehr witzig fand.

Marco wird mir noch die Dokumentation “Trekkies” besorgen, die hatten sie nicht im Videoshop. Da gehts um Star Trek Fans, genau das, was ich brauche.

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